Aachener Friedenspreis
Der Aachener Friedenspreis wurde 1988 in Reaktion auf die Karlspreisverleihung an Henry Kissinger von Aachener Friedensinitiativen, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen gegründet um Einzelpersonen oder Gruppen zu würdigen und vorzustellen, die von „unten her“ dazu beitragen, der Verständigung der Völker und der Menschen untereinander zu dienen sowie Feindbilder ab- und Vertrauen aufzubauen. Er hat sich inzwischen zu einem der wichtigsten Preise der Friedensbewegung entwickelt und wird im Unterschied zu manch anderem Friedenspreis nicht von Kuratorien, Honoratioren, Wirtschaftsverbänden, staatlichen oder anderen politischen Gremien vergeben, sondern von der Mitgliederbasis des Trägervereins, also aus der friedenspolitisch engagierten Bürgerschaft heraus.